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Was ist Kinesiologie?
Der Ursprung des Wortes Kinesiologie stammt aus dem griechischen kines = Bewegung und logie = Lehre, Wissen, Studium und bedeutet in der heutigen Verwendung „die Lehre von der Bewegung der Muskeln“. Die Kinesiologie ist eine ganzheitliche Methode, die mit ihren knapp 60 Jahren relativ jung ist, die aktuelles Wissen über den Menschen mit jahrtausende alten Erkenntnissen und Erfahrungen verbindet. Sie befaßt sich mit dem Menschen als der Einheit von Körper, Geist und Seele und betrachtet ihn in Anlehnung an die chinesische Meridianlehre als Energiesystem. Danach ist die Gesundheit des Menschen und seine Lebendigkeit abhängig vom freien Fluß der Lebensenergie = Chi. Mit den Bewegungen der Muskeln als Rückmeldesystem arbeitet die Kinesiologie. Bekannt ist dies als kinesiologischer Muskeltest, der sehr einfach und präzise ist. Zurückzuführen ist der Muskeltest auf den Chiropraktiker George Goodheart, der entdeckte, dass physische und psychische Vorgänge im Menschen sich auch im Funktionszustand seiner Muskeln widerspiegeln. Der Muskeltest ist also das Arbeitsmittel der Kinesiologie, mit Hilfe dessen man Informationen über den momentanen Energiezustand eines Menschen bekommen kann. In den letzten zehn Jahren hat sich die Kinesiologie so weit entwickelt, daß es mittlerweile zahlreiche Spezialgebiete gibt, wie z.B. die Edukinestetik, das Touch for Health, Three in One Concepts und auch die Musikkinesiologie, Sportkinesiologie uvm. Alle diese kinesiologischen Fachrichtungen machen sich den Muskeltest zunutze, ähneln sich in ihrer Vorgehensweise, arbeiten jedoch an unterschiedlichen Aspekten des Energiesystems - Mensch - . Egal, welcher Aspekt im Mittelpunkt steht, immer geht es darum, Energieblockaden und Energiestörungen mit Hilfe des Muskeltests aufzuspüren. Dem Körper oder besser: Dem System werden unterschiedliche Möglichkeiten angeboten, mit denen diese Energieblockaden aufgelöst werden können. Diese Stärkungsmöglichkeiten sind mittlerweile so vielfältig wie die heute vertretenen kinesiologischen Fachrichtungen. Sie bestehen jedoch überwiegend aus gezielten Bewegungsübungen, Stimulation von Reflexzonen, Akupunktur- und Kontaktpunkten am Körper. Einige kinesiologische Richtungen nutzen auch die Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft, Bioenergetik, Yoga, Atemtherapie, Homöopathie, Blütenessenzen etc. zur Unterstützung des freien Energieflusses im Körper.
Die verschiedenen kinesiologischen Fachrichtungen, in denen Margret Wilmert ausgebildet ist:
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Edukinestetik Die Edukinestetik (Edu-K)wurde in den letzten 20 Jahren von dem Amerikaner Dr. Paul Dennison entwickelt. Ziel der Edukinestetik ist es, die Zusammenarbeit aller Gehirnbereiche, besonders die Integration der rechten und linken Gehirnhälfte zu erreichen. Dieser Prozeß ist die Grundlage für optimales Lernen und Voraussetzung für beidäugiges Sehen, Hören mit beiden Ohren, Schreiben von links nach rechts, Lesen und Leseverständnis, koordinierte Körperbewegungen uvm. Die Säulen der Edu-K sind Neurophysiologie, Pädagogik und Kinesiologie. Ein Programm ausgewählter Bewegungsübungen, bekannt als Brain Gym stellt das Herzstück der Edukinestetik dar. |
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Touch for Health Touch for Health ist eine Selbsthilfemethode zur Gesundheitsvorsorge. Sie wurde von John F. Thie aus der Angewandten Kinesiologie entwickelt und enthält Elemente aus Chiropraktik, Kinesiologie, Akupressur und Ernährungswissenschaft. Es wird davon ausgegangen, daß unser Wohlbefinden auf dem gleichmäßigen Energiefluß unseres Meridiansystems in unserem Körper beruht. Durch Muskeltesten gilt es Blockaden in unserem Energiesystem zu erkennen und durch verschiedene Stärkungen aufzulösen. |
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Three in One Concepts Three in One Concepts ist eine Fachrichtung die von Gordon Stokes, Daniel Whiteside und Candace Callaway – drei in einem Konzept – entwickelt wurde. Es geht um die Integration der körperlich-seelisch-geistigen Fähigkeiten. Oft tragen wir alte streßbesetzte Lernerfahrungen, die u.U. zu festen Glaubenssätzen werden noch Jahre später in uns, die uns an klarer Wahrnehmung und der Möglichkeit Neues zu lernen hindern. Schwerpunkt der Arbeit ist das Identifizieren und Lösen solcher Stressoren, insbesondere mit dem Verhaltensbarometer. |
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